„Wir wollen jung, modern und sexy sein“
Ende April öffnet die Landesgartenschau in Bad Nenndorf – ein Gespräch mit Geschäftsführer Benjamin Lotz

Benjamin Lotz ist Geschäftsführer der achten niedersächsischen Landesgartenschau, zu der ab dem 29. April in Bad Nenndorf 600.000 Besucher erwartet werden.Foto: Tim Schaarschmidt

Herr Lotz, in weniger als einem Monat wird die Landesgartenschau in Bad Nenndorf eröffnet. Steigt das LaGa-Fieber mit jedem Tag oder werden Sie immer entspannter?

Das Areal ist 34 Hektar groß. Was erwartet die Besucher?

Ist das die Abkehr von der klassischen Klientel?

Die erste Bundesgartenschau fand 1951 im Stadtpark Hannover statt, die erste Landesgartenschau in Niedersachsen folgte mehr als 50 Jahre später. In Bad Nenndorf findet erst Nummer acht statt. Warum trauen sich so wenige Kommunen?

Sie haben gesagt, so viel städtebauliche Entwicklung hätte es in der Region seit der Expo 2000 nicht mehr gegeben. Lässt sich die Landesgartenschau tatsächlich mit einer Weltausstellung vergleichen?

Die Expo 2000 wäre fast ein Reinfall geworden, weil die Menschen in und um Hannover nur sehr zögerlich aufs Gelände kamen. Sie dagegen haben schon 18.500 Dauerkarten verkauft. Ein Vertrauensbeweis ...

Nachhaltigkeit ist eines Ihrer Lieblingsthemen. Nachhaltig sollte auch die Expo 2000 sein, von den hochtrabenden Plänen wurde wenig umgesetzt. Warum wird das hier anders sein?

Sie arbeiten mit einem Etat von 40 Millionen Euro. Wo kommt das Geld her? Ist der Steuerzahler wie bei so vielem der größte Finanzier?

Sie planen mit 600.

Der Naturschutzbund Nabu hat erhebliche Kritik geäußert. Kooperieren Sie nicht mit den Naturschützern?

Ein Kritikpunkt ist der riesige Parkplatz mitten im Landschaftsschutzgebiet. Was passiert damit nach dem 18. Oktober?

Warum sollte niemand diese Landesgartenschau verpassen?

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