Im Zentrum stehen acht Kinder und Jugendliche, die ihre Sicht auf das Aufwachsen in der Stadt schildern. In Porträts und Zitaten berichten sie von ihren Erfahrungen, Wünschen und Erwartungen. Die fotografischen Arbeiten stammen von der Studentin Evelyn Batchonkova von der Hochschule Hannover.
Ergänzt wird die Ausstellung durch rund 20 Fotografien aus dem inklusiven Begegnungszentrum Normal in Linden sowie durch zwei Videos und eine Comicausstellung. Beteiligt sind junge Menschen aus verschiedenen Initiativen, darunter Schulen, die Klimabewegung Fridays for Future und der Stadtschülerinnenrat.
Die Arbeiten entstanden im Rahmen des Programms „Kinderfreundliche Kommune“, mit dem die Stadt die Beteiligung junger Menschen stärken will. Unterstützt wird das Programm unter anderem von UNICEF Deutschland und dem Deutschen Kinderhilfswerk. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche stärker in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubeziehen und ihre Rechte vor Ort zu verankern.
Die Ausstellung versteht sich zugleich als Impuls für mehr Beteiligung: Sie macht deutlich, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird die Förderung junger Menschen als zentrale Aufgabe hervorgehoben, um Hannover langfristig als lebenswerte Stadt für Familien zu sichern.