Im Zentrum steht eine Familie im Skiurlaub, deren scheinbar unbeschwerte Auszeit abrupt erschüttert wird: Während eines Frühstücks auf der Hotelterrasse rollt eine Lawine heran. Obwohl die Katastrophe ausbleibt, hinterlässt der Moment Spuren – insbesondere, weil der Vater in Panik die Flucht ergreift, während die Mutter die Kinder schützt. Das Geschehen entwickelt sich zu einer Belastungsprobe für die Beziehung und stellt das Selbstbild der Familie sowie vertraut geglaubte Muster infrage.
Die Inszenierung basiert auf der Theateradaption des walisischen Autors Tim Price. Regie führt Fritzi Wartenberg, die mit präzisen und zugleich experimentellen Arbeiten auf sich aufmerksam gemacht hat. In ihrer Umsetzung werden tradierte Rollenbilder hinterfragt und deren Wirkung auf zwischenmenschliche Dynamiken ausgelotet.
Die nächste Aufführung findet statt am Freitag, 27. März, von 19.30 bis 22.30 Uhr im Schauspielhaus, Prinzenstraße 9. Karten kosten zwischen 25 und 54,50 Euro, ermäßigte Tickets sind ab 5 Euro erhältlich.