„Offene Pforte“ lädt ein
95 Gärten in Stadt und Region Hannover öffnen bis Oktober ihre Tore

Offene Pforte: Das Nordhannoversche Bauernhausmuseum Isernhagen bietet am 31. Mai Einblicke in den wildromantischen Garten.Foto (Archiv): Landeshauptstadt Hannover
Hannover. Die Aktion „Offene Pforte“ lädt von März bis Oktober wieder dazu ein, private und gemeinschaftliche Gärten in Stadt und Region zu entdecken. Insgesamt 95 Anlagen beteiligen sich in diesem Jahr an dem Programm – 31 im Stadtgebiet und 64 in der Region Hannover. Für Besucherinnen und Besucher eröffnet sich damit ein vielfältiger Blick hinter sonst verschlossene Gartentore.

Die Bandbreite reicht vom liebevoll gepflegten Cottage-Garten über gemeinschaftlich bewirtschaftete Flächen mit Permakultur bis hin zu Garten-Ateliers, in denen Kunst und Natur miteinander verbunden sind. Die meisten Anlagen sind Privatgärten, doch auch Vereine, Initiativen und Einrichtungen beteiligen sich. 17 Gärten sind erstmals im Programm vertreten.

Wer sich inspirieren lassen, mit anderen Gartenbegeisterten ins Gespräch kommen oder einfach einen besonderen Ort entdecken möchte, hat dafür über viele Monate Gelegenheit. Besonders dicht ist das Programm traditionell im späten Frühjahr und Frühsommer, wenn viele Gärten gleichzeitig ihre Tore öffnen.

Die Saison beginnt bereits im März mit zwei frühen Terminen. Der Botanische Schulgarten Linden des Schulbiologiezentrums Hannover lädt im Rahmen des Scilla-Blütenfestes zu Führungen ein. Am Sonntag, 15. März, sowie an weiteren Terminen am 22. und 29. März, steht das rund zwei Hektar große Gelände im Mittelpunkt. Zu entdecken sind unter anderem ein Steingarten und ein Weinberg, ein Gehölzareal, ein Arzneigarten, Moor- und Teichlandschaften sowie Blumen- und Gemüseflächen. Unabhängig davon kann der Garten ganzjährig montags bis freitags von 7 bis 15.30 Uhr besucht werden.

Ebenfalls am Sonntag, 15. März, öffnet zwischen 11 und 13 Uhr ein privater Kleingarten in der Dauerkolonie Annateich in Hannover-Kleefeld seine Pforte. Die rund 500 Quadratmeter große Anlage wurde von ihrer Besitzerin mit viel Handarbeit und Liebe zum Detail gestaltet. Ein neu angelegter Weg führt durch unterschiedliche Gartenbereiche und lädt dazu ein, den ruhigen Charakter der Anlage zu entdecken. Weitere Besuchstermine sind am 11. April, 6./7. Juni sowie 2. August.

Mit steigenden Temperaturen wächst im Laufe des Frühjahrs auch die Zahl der geöffneten Gärten. Die letzte Gelegenheit für einen Besuch bietet sich am Freitag, 9. Oktober.

Ein besonderer Höhepunkt der Saison steht am ersten Juniwochenende bevor. Dann beteiligt sich die Region Hannover erneut am europaweiten Aktionstag „Rendezvous im Garten“. Von Freitag, 5. Juni, bis Sonntag, 7. Juni, öffnen allein in Stadt und Region Hannover 30 private Gärten ihre Tore. Das diesjährige Motto lautet „Das Sehen“.

Alle Termine und Adressen sind im Programm der „Offenen Pforte 2026“ zusammengestellt. Das Heft steht online zum Download bereit. Eine gedruckte Broschüre liegt ab Montag, 30. März, unter anderem beim Hannover-Tourismus-Service am Ernst-August-Platz und im Rathaus, im Informationspavillon im Großen Garten in Herrenhausen sowie im Foyer des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün aus.

Die „Offene Pforte“ ist ein gemeinsames Angebot der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover und gehört seit Jahren zu den festen Terminen für Gartenfreundinnen und Gartenfreunde in der Region. Sie ermöglicht nicht nur Einblicke in private Anlagen, sondern auch den Austausch über Gartenideen, Pflanzen und Gestaltung – und zeigt, wie vielfältig grüne Oasen mitten in der Stadt und im Umland sein können. RED

hannover.de/offene-pforte

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