Draußen im Garten herrscht beschauliche Winterruhe, drinnen in Haus und Wohnung darf es üppig blühen: Winterblumen sorgen für Farbe, Wärme und gute Stimmung in den kalten Monaten. Die Plants & Flowers Foundation Holland gibt einen Überblick, welche Sorten im Winter Hochsaison haben und wie sie in der Vase besonders lange schön bleiben.
Anemonen begeistern mit zarten Farben von Weiß über Rosa bis hin zu Blau- und Violetttönen. Sie lassen sich gut mit Tulpen kombinieren und brauchen in der Vase ausreichend Platz und kaltes Wasser, damit sie frisch bleiben. Das Wasser sollten Sie am besten alle zwei Tage wechseln.
Ein fester Stiel und große Blüten zeichnen diese Orchideenart aus, die in Farben von Weiß über Gelb und Grün bis hin zu Orange, Rot und Rosa erstrahlt. Sie lässt sich gut mit Tulpen, Anemonen oder Eukalyptus kombinieren. Die auch als Kahnorchidee bezeichnete Pflanze benötigt nicht viel Wasser.
Flieder ist zwar keine typische Winterblume, allerdings oft bereits im Januar und Februar erhältlich. Er verbreitet einen zarten Duft und kann dank seiner üppigen Blüten auch gut allein in der Vase stehen. Seinen holzigen Stiel schneidet man am besten kreuzweise ein, damit die Pflanze das Wasser besser aufnehmen kann.
Die Mimose bringt mit ihrem zarten Gelb sofort Sonnenschein in graue Wintertage. Besonders schön wirkt die Blume in Kombination mit weißen Tulpen oder Ranunkeln. Die Zweige werden unten schräg angeschnitten und in warmes Wasser gestellt.
Ranunkeln überzeugen mit ihren vielen Blütenblättern – von sanften Pastelltönen bis hin zu kräftigen oder zweifarbigen Varianten. Sie bevorzugen kühles Wasser, allerdings sollten die Stiele nicht zu tief im Wasser stehen, sonst werden sie weich und schlaff.
Sie sind der Klassiker unter den Winterblumen – bereits zum Jahresbeginn gibt es Tulpen überall zu kaufen. In einer hohen, schmalen Vase wachsen sie am besten, erläutern die Fachleute. Nach dem Kauf lässt man sie am besten kurz im Papier ruhen. Tulpen brauchen nur eine kleine Schicht Wasser und in den ersten Stunden keine Schnittblumennahrung.