Den Auftakt bildet eine öffentliche Informations- und Beteiligungsveranstaltung am Mittwoch, 25. Februar, ab 18.30 Uhr im Pavillon, Lister Meile 4, Großer Saal. Dort stellt die Stadt den aktuellen Planungsstand sowie einen Vorentwurf vor. Interessierte erhalten die Gelegenheit, Hinweise, Anregungen und Ideen für die weitere Ausarbeitung einzubringen. Auch Oberbürgermeister Belit Onay wird an dem Termin teilnehmen.
Der Andreas-Hermes-Platz bildet gemeinsam mit Raschplatz und Weißekreuzplatz eine zentrale innerstädtische Achse von stadtweiter Bedeutung. Täglich nutzen viele Menschen das Areal als Durchgang zwischen Bahnhof und Innenstadt. Zugleich dient der Platz als Treffpunkt und Aufenthaltsort, ist jedoch stark versiegelt und in Teilen sanierungsbedürftig. Die rund 4.400 Quadratmeter große Fläche soll daher umfassend umgestaltet werden.
Vorgesehen sind klar strukturierte Wegeführungen sowie unterschiedliche Angebote für Aufenthalt, Spiel und Bewegung. Flexible Flächen sollen Raum für Begegnungen und Veranstaltungen schaffen. Geplant sind zudem neue Sitzmöglichkeiten, eine moderne Beleuchtung und eine robuste Ausstattung, die auch Vandalismus standhält. Erhaltenswerte Bäume bleiben bestehen und werden in das neue Konzept integriert. Ergänzend ist zusätzliche Begrünung vorgesehen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Anpassung an die Folgen des Klimawandels. Durch Entsiegelung und klimaresiliente Bepflanzung soll der Platz künftig besser auf Hitzeperioden reagieren und zur Verbesserung des Stadtklimas beitragen. Ebenso fließen kriminalpräventive Gesichtspunkte in die Planung ein. Gut einsehbare Sichtachsen und eine klare Raumaufteilung sollen das Sicherheitsempfinden erhöhen.
Grundlage des Vorhabens ist die im Frühjahr 2025 beschlossene Masterplanung für das nördliche Bahnhofsviertel. Darauf aufbauend wurde ein Landschaftsarchitekturbüro mit der Entwicklung eines dauerhaften Gestaltungskonzepts beauftragt. Die bauliche Umsetzung ist nach derzeitiger Planung für das Jahr 2028 vorgesehen. Bis dahin sollen temporäre Nutzungen und Angebote zur Belebung des Platzes fortgeführt werden.
Im Anschluss an die Veranstaltung wird ergänzend eine Online-Beteiligung freigeschaltet. Über die Plattform www.mitreden-hannover.de können sich auch diejenigen einbringen, die am Mittwochabend nicht vor Ort teilnehmen können.