Insgesamt wurden 2025 in Hannover 7.371 Geburten beurkundet, weniger als im Vorjahr (7.556) und 2023 (7.869). Die Zahl der Sterbefälle lag bei 7.624. Auch bei den Eheschließungen ist ein Rückgang zu verzeichnen: 1.620 Ehen wurden begründet, nach 1.783 im Jahr 2024. Die Anmeldungen zur Eheschließung gingen von 2.551 auf 2.477 zurück .
Deutlich rückläufig war die Zahl der Kirchenaustritte. 5.018 Menschen erklärten 2025 ihren Austritt, 2024 waren es noch 5.714. Der Großteil entfiel erneut auf die evangelisch-lutherische Kirche mit 3.713 Fällen, gefolgt von 1.232 Austritten aus der römisch-katholischen Kirche.In den Bürgerämtern wurden 55.320 Personalausweise beantragt, etwas weniger als 2024 mit 56.628 Anträgen. Die Zahl der Reisepassanträge sank deutlich von 46.226 auf 37.578. Dagegen stiegen die Anträge auf Führungszeugnisse leicht auf 33.965. Insgesamt gingen die Meldevorgänge – An-, Ab- und Ummeldungen – weiter zurück und lagen bei 61.145 nach 66.213 im Vorjahr .
Bei den Fahrerlaubnissen meldeten 1.483 junge Menschen begleitetes Fahren mit 17 an, geringfügig weniger als 2024. Die Zahl der Neuzulassungen von Kraftfahrzeugen sank von 16.539 auf 15.141. Zugleich wurden 1.501 Fahrzeuge wieder zugelassen, ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr .
Das Sachgebiet Gewerbeangelegenheiten registrierte 5.492 Gewerbeanmeldungen und damit mehr als 2024 mit 5.050. Auch die Gewerbeabmeldungen stiegen leicht auf 4.072 .
Bei den Verkehrsordnungswidrigkeiten ist nach dem Höchststand 2024 ein Rückgang zu erkennen. 326.240 Verfahren wurden 2025 insgesamt gezählt, nach 337.500 im Vorjahr. Die Einnahmen aus dem fließenden Verkehr sanken auf 7.648.052 Euro, darunter 6.361.454 Euro aus Geschwindigkeits- und Rotlichtverstößen. Auch die Zahl der Bußgeldbescheide mit Fahrverbot ging auf 2.332 zurück .
Einen Anstieg verzeichnete dagegen das Fundbüro. 10.228 Gegenstände wurden 2025 erfasst, nach 9.841 im Jahr 2024 .
Die veröffentlichte Übersicht umfasst darüber hinaus unter anderem Zahlen zu Einbürgerungen, Schulversäumnisverfahren sowie waffenrechtlichen Erlaubnissen. Bei den Einbürgerungen wurden 2.659 Urkunden ausgehändigt – ein deutlicher Anstieg gegenüber 1.957 im Vorjahr. Gleichzeitig nahm die Zahl der abgelehnten Anträge von 13 auf 41 zu .