Acrylkunst bei j3fm

Acrylmalerei von Inu EichhornFoto: Courtesy of the artist / j3fm
Hannover. Im Kunstraum j3fm ist bis Sonntag, 15. Februar, die Ausstellung „How the fuck did we make it so far?“ von Inu Eichhorn zu sehen. Gezeigt wird Acrylmalerei, die sich mit dem unwahrscheinlichen Fortbestehen der Menschheit und ihren inneren Widersprüchen auseinandersetzt.

Die Werke verbinden anatomische Darstellungen mit Elementen aus Wissenschaft und Glauben. Im Mittelpunkt stehen der menschliche Körper sowie Fragen nach Fragilität und Sinnsuche. Fortschritt wird kritisch hinterfragt, und die menschliche Existenz erscheint dabei nicht als geradlinige Entwicklung, sondern als Ergebnis von Zufall, Anpasssung und Beharrlichkeit. Eine Spezies, die grandios und leise scheitert und darin immer noch nach einer tieferen Bedeutung sucht.

Inu Eichhorn hat keine formelle Kunstausbildung. Ihre künstlerische Perspektive ist geprägt durch ihre Ausbildung zur Biologielaborantin. Der Blick auf den Menschen als biologisches Objekt bildet die Grundlage für eine Malerei, die zwischen empirischer Beobachtung und emotionaler Annäherung oszilliert.

Geöffnet ist die Ausstellung freitags von 19 bis 20.30 Uhr sowie sonntags von 14 bis 16 Uhr im Kunstraum j3fm, Kollenrodtstraße 58. Der Eintritt ist frei. R/HR
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