„Schülerzeitungen sind in diesen Zeiten, in denen junge Menschen mit Infos zugeschüttet werden, besonders wichtig“, betonte Weil. Durch dieses Medium könnten Nachrichten an Schulen diskutiert und sortiert werden. „Ihr macht es für euch, aber auch für die anderen“, lobte er die Jungreporter. Nacheinander wurden die Preisträger auf die Bühne gerufen, um Geschenke in Form von Geldschecks, Urkunden und Ausflugsgutscheinen entgegenzunehmen.
In der Kategorie der Förderschulen schaffte es die Heinrich-Ernst-Stötzner-Schule aus Hannover-Groß-Buchholz mit ihrer Ausgabe „Dein Ernst?!“ auf den dritten Platz. Die Johannes-Kepler-Schule aus Garbsen konnte mit ihrer Zeitung „Die Ellipse“ den zweiten Platz bei den Gymnasien belegen.
In der „Ellipse“ stach besonders der Artikel von Robin Christian Bläser hervor. Der Schüler der Johannes-Kepler-Schule erhielt dafür den Sonderpreis „Mein Europa: Meine Zukunft“. Für seinen Text habe er Mitschüler gefragt, was für sie Europa ist, berichtete der Schüler. „Die Antworten waren sehr vielfältig. Da dachte ich, es wäre cool zu zeigen, was Europa tatsächlich ausmacht.“
Für ihn sei die Veranstaltung „mega aufregend“. Er wolle Politikwissenschaften studieren, und er überlege, als Diplomat oder Botschafter zu arbeiten.Ebenfalls erfolgreich war die IGS Wedemark. Sie erhielt den Sonderpreis in der Kategorie „Newcomer“. Dafür hatten die Schüler Marc Kindler, Nolan Seemann und Hannes Uddat mit der Kamera eine Nachrichtensendung über ihre Schule erarbeitet, in der sie unter anderem über die Sanierung der Turnhalle berichteten. „Es gab in der Schule das Angebot einer AG über Nachrichten, und ich interessiere mich für Technik und Kameras“, erzählte Marc Kindler, der später Kameramann werden will. „Für die letzte Folge haben wir ein halbes Jahr gebraucht, die nächste kommt vor den Osterferien“, kündigte Nolan Seemann an.