Ballett von Andonis Foniadakis: „Ikarus“.Foto: Carlos QuezadaHannover. Wie nah kann man der Sonne kommen, ohne zu verbrennen? Mit dieser Frage setzt sich der der aus Kreta stammende Choreograf Andonis Foniadakis in seinem Ballett „Ikarus“ auseinander. Die gleichnamige Figur aus der griechischen Mythologie verkörpert den kühnen Wunsch des Menschen, sich über seine eigenen Grenzen hinaus zu erheben. Seine Geschichte, in der er mit Flügeln ausgestattet wird und gegen die Warnungen seines Vaters Daedalus zu nah an die Sonne fliegt, nur um zu fallen und zu scheitern, hat seit jeher die menschliche Vorstellungskraft beflügelt. In einer Bewegungssprache voller roher, athletischer Energie lotet Foniadakis Grenzen aus. Die nächste Aufführung beginnt am Freitag, 21. März, ab 19.30 Uhr in der Staatsoper Hannover. 45 Minuten vor Beginn gibt es eine Einführung, Eintrittskarten ab 25,50 Euro, ermäßigt ab 6 Euro. RED