Die Expertinnen und Experten des Kontinenz- und Beckenbodenzentrums informieren in Fachvorträgen.Foto: KRHHannover. Im Pop-up-Store des KRH – Klinikum Region Hannover im Hauptbahnhof stellt sich am Donnerstag, 20. März, ab 17 Uhr das zertifizierte Kontinenz- und Beckenbodenzentrum am KRH Klinikum Großburgwedel vor. Zum Hintergrund: An ungewolltem Harnabgang leiden etwa vier bis fünf Millionen Menschen in Deutschland, unwillkürlicher Stuhlverlust betrifft noch einmal 800.000 Menschen. Aus Scham und Angst suchen die meisten keinen Arzt auf, sondern versorgen sich in Apotheken oder Drogerien mit Hilfsmitteln. Nur gut jeder Dritte von ihnen ist in ärztlicher Behandlung. Doch es gibt Hilfe: Im zertifizierten Kontinenz- und Beckenbodenzentrum des KRH Klinikum Großburgwedel erfolgt eine eingehende Diagnostik und Behandlung der Harn- und Stuhlinkontinenz. In vielen Fällen lässt sich nach individueller Beratung in den Sprechstunden durch Anpassung der Lebensgewohnheiten und mit physiotherapeutischen Übungen – gegebenenfalls in Kombination mit Medikamenten – eine spürbare Besserung erreichen. Manchmal ist auch eine Operation sinnvoll. Das KBZ bietet ein umfassendes Spektrum an Kontinenz-Operationen an. Diese können häufig minimalinvasiv durchgeführt werden.
Nach einer Begrüßung und Vorstellung stehen Fachvorträge auf dem Programm. Die Themen und Anfangszeiten lauten ab 17.15 Uhr „Wenn es drückt und drängt – Was tun bei Senkungsbeschwerden“, ab 17.30 Uhr „Der schwere Toilettengang bei Beckenbodenschwäche – die Chirurgie kann helfen“, ab 17.45 Uhr „Behandlung von Enddarmerkrankungen mit Laser“, ab 18 Uhr „Ständiger Harndrang? Endlich Ruhe für die Blase“ sowie ab 18.15 Uhr „Therapie der Belastungsharninkontinenz bei Frauen und Männern: Gemeinsamkeiten – Unterschiede“.
Der Veranstaltungsort liegt im Hauptbahnhof Hannover in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade unter Gleis 2 und 3. Der Eintritt ist frei.