Im Kreis vieler Mitglieder der Rettungshundestaffel, von denen einige mit ihren Hunden nach Bad Münder gereist waren, weiteren Wegbegleitern, seiner Frau sowie ehemaligen und aktuellen Vorgesetzten wie der Leitenden Polizeidirektorin Nurhan Özdemir, Leiterin der Polizeiinspektion Hannover, bedankte sich Lutz Fricke: „Ich nehme diese Auszeichnung mit großer Freude und großem Stolz, aber auch mit Demut und nicht nur für mich als persönliche Ehrung entgegen. Mein Dank gilt den Menschen und auch unseren Rettungshunden, die mich bei meiner ehrenamtlichen Tätigkeit der vergangenen Jahre begleitet und unterstützt haben und in der Zukunft bei noch bevorstehenden Aufgaben begleiten werden. Ohne dieses starke Team wäre vieles nicht möglich gewesen. Aber auch die Unterstützung der Arbeitgeber spielt bei der Ausübung ehrenamtlichen Engagements eine gewichtige Rolle, die nicht vergessen werden darf.“
Im August 2003 trat Lutz Fricke in Hannover der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. bei und übernahm schon nach kurzer Zeit beim Ortsverband Hannover-Wasserturm die Leitung der Rettungshundestaffel. Der führungsstarke Neuzugang schuf neue Strukturen, professionalisierte alle Abläufe und setzte sich erfolgreich für wichtige Investitionen bei der Ausstattung ein. 2005 wurde er zusätzlich Fachberater für das Rettungshundewesen im Johanniter-Landesverband Niedersachsen/Bremen. Uwe Beyes, Mitglied im Landesvorstand, schätzt die fachliche und persönliche Zusammenarbeit mit ihm seit zwanzig Jahren: „Ich kenne Lutz Fricke als kompetent, verlässlich und auf konstruktive Art kritisch. Dass wir im Landesvorstand in allen Angelegenheiten des Rettungshundewesens gute Entscheidungen treffen konnten und können, verdanken wir seiner stets guten Beratung.“
Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit der Pieper Alarm schlägt, Lutz Fricke ist - kurz nach den Hunden, die an der Tür auf ihn warten - abmarschbereit. „Ich bin durch und durch Einsatzmensch“, sagt er von sich selbst. Als solcher zieht er sein Team seit vielen Jahren mit und blickt mit Stolz und Dankbarkeit auch auf die Staffel, denn: „Ohne das Ehrenamt wäre in Deutschland vieles nicht möglich. Und ohne mein Team mit derzeit 17 Menschen und 16 Hunden würde auch in der Rettungshundestaffel nichts gehen.“Mehr Infos dazu: