Forschung in der City
Leibniz Universität macht Zukunftsthemen in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade zugänglich

Die Leibniz Universität Hannover präsentiert Ausstellungen, Vor-träge und Veranstaltungen in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.Foto: LUH / Flügge
Hannover. Die Leibniz Universität Hannover hat in der Innenstadt einen neuen Ort für den Austausch über Wissenschaft eröffnet. Unter dem Namen LEIBNIZ.MITTE präsentiert sie in der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade 44c Ausstellungen, Forschungsprojekte, Vorträge und weitere Veranstaltungen. Die Universität will damit aktuelle wissenschaftliche Themen und mögliche Lösungen für gesellschaftliche Zukunftsfragen einem breiten Publikum zugänglich machen.

Am Mittwoch, 2. September, von 14 bis 16 Uhr steht die Energieforschung im Mittelpunkt. Das interdisziplinäre Leibniz Forschungszentrum Energie 2050 bündelt die Arbeit von rund 30 Instituten der Universität. Die beteiligten Wissenschaftler beschäftigen sich unter anderem mit dem Umbau des Energiesystems und der stärkeren Nutzung erneuerbarer Quellen. Geschäftsführer Volker Schöber stellt aktuelle Projekte vor.

Begleitend ist die Ausstellung „Wissen schafft Energie“ zu sehen. Exponate informieren über Solar- und Windenergie, grünen Wasserstoff, die Wärmewende und Stromnetze. Auch Forschungsarbeiten zum Flugverkehr werden vorgestellt.

Eine Woche später geht es um Experimente unter Schwerelosigkeit. Am Mittwoch, 9. September, von 14 bis 16 Uhr erläutert Christoph Lotz, Leiter der Arbeitsgemeinschaft „Einstein Elevator“, die Funktionsweise des Großgeräts des Hannover Institute of Technology. Der rund 40 Meter hohe Einstein-Elevator ist eine Weiterentwicklung des klassischen Fallturms. Anhand einer Miniatur zeigt Lotz, wie Wissenschaftler mit der Anlage forschen und arbeiten.

Bereits im August öffnet an drei Tagen ein Pop-up-Shop der Universität. Am Mittwoch, 12. August, Mittwoch, 19. August, und Mittwoch, 26. August, jeweils von 10 bis 13 Uhr, werden dort unter anderem Hoodies und T-Shirts im Design der Leibniz Universität angeboten. Mehrere Ausstellungsstücke bleiben auch außerhalb der Veranstaltungszeiten sichtbar. In den Schaufenstern sind Exponate zur Energieforschung, ein Rennprototyp und die Miniatur des Einstein-Elevators zu sehen. Hinzu kommt ein aus bunten Steinen zusammengesetztes Modell des Welfenschlosses. Die Nachbildung zeigt das Hauptgebäude der Universität mit seinen Türmen und Fassaden. RED
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