Sieben Stauden für Schmetterlinge
Welche Pflanzen locken Falter in den Garten? Diese sieben bieten reichlich Nahrung –
und verschönern nebenbei das Beet.

Mehr als Unkraut: Brennnesseln sind eine wichtige Nahrungsquelle für Admiral-Raupen.Foto: Carmen Jaspersen/dpa

Sie lieben Schmetterlinge im Garten? Mit der Wahl der richtigen Pflanzen können Sie nachhelfen. Wer über weite Teile der Saison auf passende Stauden oder Kübelpflanzen setzt, kann dazu beitragen, Schmetterlinge regelmäßig mit Nahrung zu versorgen. Was eignet sich? Das Grüne Medienhaus nennt eine Auswahl.

Weiße Fetthenne: Sie ist unverzichtbar für den Apollofalter –seine Raupen fressen ihre Blätter. Doch auch andere Fetthennenarten lohnen sich im Garten. Zur Blütezeit dienen sie etwa Admiral oder Kleinem Fuchs als Nahrungsquelle.Wiesen-Flockenblume: Ihre Blüten ziehen ebenfalls verschiedene Gäste an. Nicht nur der ausgewachsene Apollofalter nutzt ihren Nektar, auch von vielen anderen Tagfaltern wird sie angeflogen.Große Brennnessel: Wer Schmetterlinge im Garten haben will, braucht sowohl mit Nektar gefüllte Blüten für ausgewachsene Falter als auch Blätter, die als Raupennahrung dienen. Die Raupen von Tagpfauenauge, Admiral, Landkärtchen oder Kleinem Fuchs ernähren sich vorwiegend von Brennnesselblättern.Extra anpflanzen muss man sie in der Regel nicht, denn oft wächst die Pflanze ohnehin im Garten. Dann heißt es eher: Dort, wo Brennnesseln nicht stören, können sie stehenbleiben – etwa in einer wilden Ecke am Kompost.Blut-Weiderich: Mit seinen rosa Blüten ist der Blut-Weiderich nicht nur hübsch anzusehen. Er dient als Raupennahrung für den Faulbaum-Bläuling und lockt zur Blütezeit im Hochsommer Weißlinge wie den Zitronenfalter an. Besonders gut macht er sich an Teichrändern oder als Blickfang im Beet.Wasserdost oder Herbst-Astern: Wenn viele Pflanzen schon verblüht sind, haben Wasserdost und Herbst-Astern ihren großen Auftritt. Ihre späten Blüten liefern wichtigen Nektar für Schmetterlinge, die als ausgewachsene Falter überwintern. Gerade zum Saisonende sind solche Pflanzen entscheidend.Gewöhnlicher Dost: Er ist ein regelrechter Schmetterlingsmagnet. Viele Arten nutzen ihn als Nahrungsquelle, darunter auch Augenfalter wie Großes Ochsenauge oder Bläulinge. Zusammen mit Kräutern wie Thymian, Lavendel, Rosmarin und Bohnenkraut entsteht ein duftendes Kräuterbeet in der Sonne, das wenig Wasser braucht und Schmetterlinge anzieht.Fenchel: Er erfüllt gleich mehrere Funktionen – seine Blätter dienen den Raupen des Schwalbenschwanzes als Nahrung. Den Falter sieht man hingegen an Disteln, Skabiosen oder am Natternkopf. Auch Fenchelblüten locken Insekten an – allerdings eher Wildbienen, Käfer und Fliegen als Schmetterlinge.
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