Kampfelder Hof informiert über Solidarische Landwirtschaft
Info-Café am Sonnabend: Solawi sucht weitere Interessierte

Über die Solawi lässt sich unter anderem frisches Gemüse beziehen.Symbolfoto: David Holifield / Unsplash
Hemmingen. Wie funktioniert Solidarische Landwirtschaft – und was haben Verbraucher und landwirtschaftliche Betriebe davon? Darüber informiert der Kampfelder Hof in Hiddestorf bei einem Info-Café am Sonnabend, 26. September. Beginn ist um 11 Uhr auf dem Biolandbetrieb, Hauptstraße 31.

Bei Kaffee und Kuchen können Interessierte das Konzept der Solidarischen Landwirtschaft, kurz Solawi, kennenlernen. Außerdem ist ein Rundgang über den Hof zu den Kühen und Gemüseflächen geplant. Der Kampfelder Hof möchte seine bestehende Solawi weiter vergrößern und sucht dafür weitere Mitglieder.

Das Prinzip unterscheidet sich vom klassischen Einkauf im Hofladen oder Supermarkt: Die Mitglieder finanzieren gemeinsam für ein Jahr die landwirtschaftliche Produktion und erhalten dafür regelmäßig die erzeugten Lebensmittel. Dadurch bekommt der Hof Planungssicherheit, während die Mitglieder an der jeweiligen Ernte beteiligt sind – einschließlich der natürlichen Schwankungen zwischen guten und schlechteren Erntejahren.

Auf dem Kampfelder Hof werden unter anderem Kartoffeln, Getreide und verschiedene Gemüsesorten angebaut sowie Kuhmilch und Rindfleisch erzeugt. Einen Teil der Lebensmittel verarbeitet der Betrieb selbst weiter. In der Hofbäckerei entstehen Sauerteigbrote aus eigenem Vollkorngetreide, die hofeigene Käserei verarbeitet die Milch unter anderem zu Joghurt, Quark, Frisch- und Schnittkäse. Bei der Tierhaltung setzt der Betrieb nach eigenen Angaben auf ganzjährige Weidehaltung mit zusätzlicher Heufütterung und muttergebundene Kälberaufzucht. Auch die Nachkommen der Rinder werden auf dem Hof aufgezogen.

Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft können unterschiedliche Anteile beziehen. Neben einem Anteil mit Gemüse, Milchprodukten und Rindfleisch gibt es auch einen reinen Gemüse-Anteil; Brot kann jeweils zusätzlich gewählt werden. Abgeholt werden die Lebensmittel entweder direkt auf dem Kampfelder Hof oder an Abholstellen in der hannoverschen Südstadt, in Linden und in Wennigsen.

Wer sich das Konzept zunächst ansehen möchte, kann das beim Info-Café am 26. September tun. Um Anmeldung per E-Mail an csa@kampfelder-hof.de wird gebeten. R/HR
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