Der Kirchengemeindeverbandsvorstand der Hemminger Gemeinden hat sich im Besetzungsverfahren für Larissa Mühring ausgesprochen. Damit könnte die vakante Pfarrstelle nach dem Weggang von Dr. Damaris Grimmsmann bereits Anfang 2027 wieder besetzt sein.
Mühring wuchs in Soltau auf. Nach dem Abitur arbeitete sie ein Jahr in Belfast in einem Sozialprojekt und studierte anschließend Evangelische Theologie, Latinistik und Erziehungswissenschaften in Bethel, Leipzig und Halle (Saale). Ihr Vikariat absolvierte sie in Hildesheim-Himmelsthür, anschließend wurde sie in Isenbüttel zur Pastorin ordiniert.
Seit zehn Jahren arbeitet Mühring in der Kirchenregion Wolfsburg-Wittingen. Dort ist sie im verbundenen Pfarramt von Sülfeld und Wettmershagen tätig. Mühring ist mit Piotr Mühring verheiratet. Das Paar hat drei Kinder.
„Wir sind sehr froh, dass es gelungen ist, die Pfarrstelle nach dem Weggang von Frau Dr. Grimmsmann so schnell wieder besetzen zu können“, sagt Andrea Höner, stellvertretende Vorsitzende des Wilkenburger Kirchenvorstandes. Im Vorstellungsgespräch habe Mühring den Vorstand mit ihren Ideen für die Zusammenarbeit mit den anderen Hemminger Kirchengemeinden überzeugt.
Am Sonntag, 27. September, um 18 Uhr stellt sich Mühring bei einem Aufstellungsgottesdienst in der St.-Vitus-Kirche in Wilkenburg der Gemeinde vor. Danach können Mitglieder der Kirchengemeinde bis zum 3. Oktober Einspruch gegen die Entscheidung des Verbandsvorstands einlegen. Beginnt Mühring Anfang 2027 ihren Dienst in Wilkenburg-Harkenbleck, übernimmt sie die Pfarrstelle von Grimmsmann.