Feuerwehrnachwuchs
kämpft um den Stadtpokal
Kinder- und Jugendfeuerwehren aus Laatze n zeigen auf dem Sportplatz der
Albert-Einstein-Schule Teamgeist, Tempo und Geschick

Die Rethener Feuerwehrstrolche (Kinderfeuerwehr) beim Knotenbinden.
Laatzen. Knoten binden, Hindernisse überwinden, Schläuche kuppeln und im Team konzentriert bleiben: Beim Stadtpokalwettkampf der Kinder- und Jugendfeuerwehren der Stadt Laatzen haben am Sonnabend, 30. Mai, die jüngsten Feuerwehrmitglieder gezeigt, was sie bereits können. Auf dem Sportplatz der Albert-Einstein-Schule traten die Gruppen aus dem Stadtgebiet gegeneinander an. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verfolgten die Wettbewerbe und feuerten die Kinder und Jugendlichen an.

Für die Kinderfeuerwehren standen abwechslungsreiche Aufgaben auf dem Programm. Die Nachwuchsbrandschützerinnen und -schützer mussten unter anderem einen Hindernislauf bewältigen und Feuerwehrknoten anfertigen. Auch beim Eisschollenspiel, beim Schätzspiel und bei einem Fragenkatalog waren Geschick, Konzentration und Zusammenarbeit gefragt.

Die Jugendfeuerwehren traten in feuerwehrspezifischen Disziplinen an. Bei der Hindernis-Schlauchstafette kam es darauf an, Tempo und Präzision miteinander zu verbinden. Außerdem mussten die Jugendlichen bei einem Staffellauf mit verschiedenen Hindernissen ihre Sportlichkeit und ihr Zusammenspiel unter Beweis stellen.

Insgesamt gingen elf Gruppen der Kinderfeuerwehren an den Start. Den ersten Platz belegten die Rethener Feuerwehrstrolche, Gruppe Blau. Auf Rang zwei folgten die Laatzener Löschteufel, Gruppe Rot. Dritter wurden die Feuerlinge Ingeln-Oesselse, Gruppe Rot.

Bei den Jugendfeuerwehren kämpften sechs Gruppen um den Stadtpokal. Hier setzte sich die zweite Gruppe der Jugendfeuerwehr Ingeln-Oesselse durch. Den zweiten Platz belegte die Jugendfeuerwehr Laatzen, Rang drei ging an die erste Gruppe der Jugendfeuerwehr Rethen.

Bei der Siegerehrung standen anschließend die Leistungen der Kinder und Jugendlichen im Mittelpunkt. Bürgermeister Kai Eggert und Stadtbrandmeister Sven Wenger überreichten die Auszeichnungen und dankten dem Feuerwehrnachwuchs für seinen Einsatz. Wenger bezeichnete die Feuerwehr als „das geilste Hobby der Welt“ und erhielt dafür viel Applaus.

Der Stadtpokalwettkampf machte deutlich, wie viel Motivation, Teamgeist und Können bereits in den Kinder- und Jugendfeuerwehren steckt. Zugleich zeigte die Veranstaltung, wie wichtig die Nachwuchsarbeit für die Ortsfeuerwehren in Laatzen ist. RED



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