Demokratie zum Mitreden
EU lädt Bürger aus der Region Hannover
zu Forum nach Brüssel ein

Gisela Vaske-Hoppe aus Laatzen, die sich über den Verein Mehr Demokratie e.V. an der Aktion beteiligt, sucht das Gespräch an der Haustür.Foto: privat
Laatzen / Hannover. Die Europäische Union sucht in Hannover und Laatzen das direkte Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern: Im Mai und Juni sind sogenannte „Aufsuchende“ im Stadtgebiet unterwegs, um Menschen zur Teilnahme am nächsten Europäischen Bürgerforum einzuladen. Einer der ausgelosten Standorte liegt im Bereich Wettbergen, betroffen sind laut Organisatoren auch angrenzende Wohngebiete im Umkreis von zwei Kilometern. Unterstützt wird die Aktion unter anderem von Gisela Vaske-Hoppe aus Laatzen, die sich über den Verein Mehr Demokratie e.V. an dem Projekt beteiligt.

Ziel des Bürgerforums ist es, Menschen aus allen Teilen Europas an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Insgesamt sollen 150 Bürgerinnen und Bürger aus den 27 EU-Staaten im Herbst in Brüssel zusammenkommen, darunter 19 Teilnehmende aus Deutschland. Die Auswahl erfolgt per Losverfahren, damit die Gruppe möglichst vielfältig zusammengesetzt ist.

Bei den Haustürgesprächen geht es laut EU-Kommission darum, Menschen unabhängig von Alter, Bildung oder politischem Engagement anzusprechen. Diskutiert werden sollen Themen wie demokratische Teilhabe, verlässliche Informationen und der Umgang mit gesellschaftlicher Spaltung, sowohl online als auch im Alltag vor Ort.

Die Organisatoren hoffen, durch die persönliche Ansprache Hemmschwellen abzubauen. Gerade Haustürbesuche könnten schnell Misstrauen hervorrufen, weshalb vorab über die Aktion informiert werden soll. Bürgerinnen und Bürger, die angesprochen werden und Interesse haben, können sich registrieren und später per Zufallsauswahl für das Forum ausgewählt werden. RED

Weitere Informationen zum Europäischen Bürgerforum und zur Online-Beteiligung gibt es auf der Plattform der EU-Kommission unter citizens.ec.europa.eu.

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