Ziel des Bürgerforums ist es, Menschen aus allen Teilen Europas an politischen Entscheidungen zu beteiligen. Insgesamt sollen 150 Bürgerinnen und Bürger aus den 27 EU-Staaten im Herbst in Brüssel zusammenkommen, darunter 19 Teilnehmende aus Deutschland. Die Auswahl erfolgt per Losverfahren, damit die Gruppe möglichst vielfältig zusammengesetzt ist.
Bei den Haustürgesprächen geht es laut EU-Kommission darum, Menschen unabhängig von Alter, Bildung oder politischem Engagement anzusprechen. Diskutiert werden sollen Themen wie demokratische Teilhabe, verlässliche Informationen und der Umgang mit gesellschaftlicher Spaltung, sowohl online als auch im Alltag vor Ort.
Die Organisatoren hoffen, durch die persönliche Ansprache Hemmschwellen abzubauen. Gerade Haustürbesuche könnten schnell Misstrauen hervorrufen, weshalb vorab über die Aktion informiert werden soll. Bürgerinnen und Bürger, die angesprochen werden und Interesse haben, können sich registrieren und später per Zufallsauswahl für das Forum ausgewählt werden.Weitere Informationen zum Europäischen Bürgerforum und zur Online-Beteiligung gibt es auf der Plattform der EU-Kommission unter citizens.ec.europa.eu.