Grundstein
am Holztor
Baufortschritt am Feuerwehrhaus in Ingeln-Oesselse:
Fertigstellung für 2027 vorgesehen

Bürgermeister Kai Eggert präsentiert mit Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Ingeln-Oesselse den Inhalt der Zeitkapsel.
Laatzen. Mit der Grundsteinlegung hat die Stadt Laatzen einen weiteren Schritt beim Neubau des Feuerwehrhauses in Ingeln-Oesselse vollzogen. Auf dem Gelände am Holztor ist in den vergangenen sechs Monaten bereits ein deutlicher Baufortschritt erreicht worden.

Das beauftragte Unternehmen Hanke Bau- und Projektentwicklungs GmbH hat die Baugrube hergestellt, das Gebäude eingemessen und die Bodenplatte für den aus drei verbundenen Baukörpern bestehenden Komplex fertiggestellt. Damit sind die Voraussetzungen für Fahrzeughalle, Verwaltungsbereich und Sozialtrakt geschaffen. Auch die Erdarbeiten für das Katastrophenschutzlager sind abgeschlossen. Der Rohbau der Fahrzeughalle ist bereits weit vorangeschritten, sodass nun Arbeiten am anschließenden Passivhausbereich begonnen haben.

Zur Zeremonie kamen neben Bürgermeister Kai Eggert Vertreterinnen und Vertreter der Ortsfeuerwehr mit Einsatz-, Kinder- und Jugendabteilung sowie der Alters- und Ehrenabteilung, zudem Gäste aus Politik, Verwaltung, beteiligten Firmen und der Nachbarschaft. In den Grundstein wurde eine Zeitkapsel eingelassen, die unter anderem Bauunterlagen, aktuelle Tageszeitungen, Münzen sowie ein Gruppenfoto der Feuerwehr enthält. Ergänzt wird der Inhalt durch eine Mitgliederliste, eine Florian-Münze und ein Schreiben an künftige Finder. Eine Tafel soll später an die Einmauerung erinnern. Beim symbolischen Vermauern äußerten Bürgermeister Kai Eggert, Unternehmensgeschäftsführer Olaf Küpper und Ortsbrandmeister Frank Bezdiak ihre Wünsche für einen erfolgreichen Bauverlauf und die künftige Nutzung. Eggert erklärte: „Dieser Grundstein wird gelegt im Vertrauen auf die Zukunft und den unermüdlichen Einsatz unserer Feuerwehr.“ Küpper betonte den Wunsch nach einem unfallfreien Bauablauf, während Bezdiak das Gebäude als Ort der Sicherheit und Kameradschaft hervorhob.

Nach Angaben der Stadt verlaufen die Arbeiten planmäßig. Aktuell wird die Fahrzeughalle abgedichtet, zudem entstehen Gerüsttürme für die Deckenschalung, bevor die Betondecke gegossen wird. Stadtrat Hauke Schröder verwies auf die Bedeutung des Projekts für die kommunale Infrastruktur und den Feuerschutz. Das Gebäude soll im Passivhausstandard mit Wärmepumpe und Solaranlage errichtet werden.

Die Fertigstellung der Gesamtanlage ist für Mitte 2027 vorgesehen, das Feuerwehrgebäude soll früher abgeschlossen sein. Für den Neubau sind rund 9,5 Millionen Euro veranschlagt. RED



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