Dass diese Arbeit vollständig ehrenamtlich getragen wird, ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt vom Einsatz vieler Menschen, die Zeit, Wissen und Geduld investieren. „Der Feldhamster gehört zu den am stärksten bedrohten Säugetieren in Deutschland. Sein Schutz ist kein abstraktes Ziel, sondern erfordert konkrete Maßnahmen vor Ort – genau das leistet diese Station“, sagt Uwe Hammerschmidt, Ratsmitglied der Pattenser Grünen.
Unterstützung kommt aus verschiedenen Bereichen. Neben Kooperationen mit Landwirtschaft und Wissenschaft engagieren sich auch einzelne Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Pattensen nicht nur politisch, sondern ganz praktisch vor Ort – etwa bei Pflegearbeiten, organisatorischen Aufgaben oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Ihr Einsatz zeigt, dass Artenschutz nicht allein auf dem Papier stattfindet, sondern vom Mitmachen lebt.Die Arbeit der AG Feldhamsterschutz Niedersachsen e. V., die die Station betreibt, ist dabei langfristig angelegt. Seit 2015 setzt sich der Verein für den Schutz des Feldhamsters ein und arbeitet daran, Lebensräume zu sichern und die Population zu stabilisieren. „Wenn wir Artenvielfalt erhalten wollen, müssen wir Lebensräume sichern und nachhaltige Bewirtschaftungsformen stärken. Projekte wie dieses zeigen, dass es funktioniert – wenn man es ernst meint“, so Hammerschmidt.Weitere Informationen zur Arbeit der AG Feldhamsterschutz Niedersachsen e. V. sind online abrufbar: ag-feldhamsterschutz-niedersachsen.de