Im Vorfeld hatten Trainerin und Mannschaft ein klares Ziel ausgerufen: Hit Zero. Also eine Performance ohne Fehler. Gesagt, getan. Am ersten der beiden Wettkampftage lieferten die Cheerleaderinnen direkt ab und holten über 91 Prozentpunkte. „Da waren wir selbst überrascht“, sagt Meyer.
Mit viel Motivation im Gepäck schraubten die Volcanos am zweiten Tag noch an der Gesamtbewertung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Im Vergleich mit der nationalen Konkurrenz auf dem gleichen Level erreichten sie den zweiten Platz. Mit 0,05 Punkten Abstand auf den Erstplatzierten. „Wir haben Deutschland auf amerikanischem Boden richtig gut vertreten“, bilanziert Meyer.Mitfinanziert von der NP-Sportstiftung sammelte das Team eine Menge Erfahrungen und erfuhr tolle Gastfreundschaft. Die Unterstützung der amerikanischen Teams war ebenso groß wie der Support aus Deutschland. „Die Nachrichten kamen aus allen Ecken. Ganz Gleidingen hat mitgefiebert“, sagt Meyer. Die Gruppe der 11- bis 16-Jährigen ist noch einmal ein weiteres Stück zusammengewachsen. „Die haben sich geholfen und unterstützt, wo es nur ging“, sagt Meyer. Für die Volcanos Fire war es der letzte Wettkampf in dieser Zusammensetzung, denn einige Cheerleaderinnen steigen ins nächste Level auf. Der Wettkampf war der perfekte Abschluss: „Das“, sagt Meyer, „wird keiner so schnell vergessen.“