Wer Altglas in Ingeln-Oesselse entsorgen will, hat künftig wieder mehr Möglichkeiten dazu: Nach jahrelanger Standortsuche hat die Laatzener Stadtverwaltung jetzt angekündigt, eine weitere Wertstoffinsel für Altglas an der Straße Im Eichengrund einzurichten.
Damit könnte eine jahrelange Standortsuche doch noch zu einem guten Ende finden. Aktuell gibt es in Ingeln-Oesselse nur noch die Altglassammelstellen am Heinrich-Heine-Weg und am Pfingstangerweg. Die Wertstoffinsel vor der Grundschule wurde 2023 wegen der Bauarbeiten für den Neubau der Grundschule demontiert. Seitdem bemühten sich Ortsrat und Verwaltung um Ersatz, fanden jedoch keine geeignete Stelle.
Dies ändert sich nun. Laut Stadtverwaltung will Aha eine neue Sammelstelle an der Straße Im Eichengrund einrichten – gleich gegenüber dem Stichweg An der Diekworth nahe der Einmündung Königsberger Straße. Ob es langfristig bei dem Standort bleibt, steht allerdings nicht fest. „Die Straßenverkehrsbehörde beabsichtigt, eine Genehmigung von zunächst sechs Monaten zu erteilen“, teilt die Stadt mit. Danach werde sie gemeinsam mit Aha die gemachten Erfahrungen auswerten und entscheiden, ob die Wertstoffinsel dort dauerhaft bleibt.
Eine Rückkehr der Container an den früheren Standort vor der Grundschule kommt hingegen nicht mehr infrage. Laut Ortsratsbetreuerin Nicole Pilz habe Aha zwischenzeitlich die Kriterien für die Standorte dahingehend geändert, dass die Fahrzeuge diese nicht mehr rückwärts anfahren sollen. Der Standort an der Einfahrt zum Parkplatz vor Grundschule und TSV-Gelände sei deshalb als ungeeignet befunden worden.
Mit der neuen Wertstoffinsel sollen die Probleme bei der Altglasentsorgung im Ortsteil endlich behoben werden. Der Ortsrat hatte zuletzt mehrfach moniert, dass vor allem die Sammelstelle am Heinrich-Heine-Weg immer wieder überfüllt war und Bürger Flaschen vor die vollen Container stellten.
Vorschläge zu weiteren Standorten waren teils von Aha, teils von der Region abgelehnt worden. Zuletzt hatte sich die Diskussion auf die Gleidinger Straße konzentriert, wo Container auf Höhe des Edeka-Marktes aufgestellt werden sollten.
Die Region als Straßenbaulastträger lehnte dies jedoch ab, weil das Gelände dort nicht eben verläuft und die Müllfahrzeuge in einem Kurvenbereich hätten halten müssen.