Die Messe beginnt um 14.30 Uhr. Besucherinnen und Besucher können dort direkt mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Förderprogramme ins Gespräch kommen und sich über Finanzierungsmöglichkeiten informieren. Organisationen und Institutionen aus der Region stellen ihre Angebote vor und geben Hinweise zur Antragstellung. Zudem bietet die Veranstaltung Gelegenheit, Mitstreiter für eigene Projektideen zu finden oder bestehende Initiativen kennenzulernen. Auf einer Bühne werden außerdem bereits geförderte Projekte vorgestellt.
Zeitgleich startet die Bewerbungsphase für den Regionsfonds für Vielfalt und Teilhabe 2026. Unter dem Motto „Generationen. Gemeinsam. Gestärkt.“ unterstützt die Region Hannover Vorhaben, die das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Religionen und kultureller Hintergründe fördern. Insgesamt stehen 200000 Euro zur Verfügung. Einzelne Projekte können mit bis zu 20000 Euro gefördert werden, bei einer maximalen Laufzeit von zwei Jahren.
Bewerben können sich unter anderem Vereine, Verbände, Schulen, Kindergärten, Städte und Gemeinden sowie Privatpersonen. Projektideen können von Dienstag, 10. März, bis Dienstag, 12. Mai, eingereicht werden. Eine unabhängige Fachjury prüft die Vorschläge und gibt eine Empfehlung ab, über die endgültige Förderung entscheidet die Regionsversammlung.
Die zuständige Regionsrätin Christine Karasch betont die Bedeutung des Programms für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Mit dem Fonds wolle die Region engagierte Menschen unterstützen, die Projekte für ein respektvolles und demokratisches Miteinander entwickeln.
Ein Beispiel für ein bereits gefördertes Projekt ist „Gemeinsam statt Einsam“ des Trägers Serve the City Hannover. Dabei engagieren sich junge Menschen mit Fluchthintergrund gemeinsam mit Seniorinnen und Senioren in sozialen Aktivitäten. In Zusammenarbeit mit Einrichtungen wie dem St. Martinshof in Hannover-Misburg werden unter anderem Ausflüge organisiert und ältere, in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen begleitet. Gleichzeitig können die jungen Teilnehmenden Kontakte knüpfen und Erfahrungen im gesellschaftlichen Engagement sammeln.