Das Zertifikat steht in diesem Jahr unter dem Motto „Customs protecting society through vigilance and commitment“ – der Zoll schützt die Gesellschaft durch Wachsamkeit und Engagement. Jorzik ist in der Außenprüfung für Zoll- und Präferenzprüfungen tätig und engagierte sich in mehreren Bereichen über ihre eigentlichen Aufgaben hinaus.
So wirkte sie im Umweltteam des Hauptzollamts maßgeblich an der Einführung eines Umweltmanagementsystems nach EMAS mit. Zudem entwickelte sie für den Prüfungsdienst ein Datenanalyse- und Auswertetool, das große Datenmengen analysiert und visualisiert. Die Vorlage ermöglicht es, Daten aus verschiedenen Zollanwendungen sowie aus der Finanzbuchhaltung von Unternehmen automatisiert zu importieren und grafisch aufzubereiten.
„Durch die Vorlage ist es möglich einen risikoorientierten Prüfungsansatz zu finden sowie Prüfungsschwerpunkte zu setzen. Insbesondere erste Auswertungen, Abweichungen und Risiken in den Daten sowie die grafische Darstellung – zum Beispiel Zeitreihenanalyse – der Einfuhrdaten werden dabei automatisiert durchgeführt. Das ist auch gerade für neue Kolleginnen und Kollegen in der Außenprüfung eine Erleichterung“, erklärt Monika Jorzik. Bei Außenprüfungen kontrollieren Zöllnerinnen und Zöllner unter anderem, ob bei Einfuhren Steuern korrekt festgesetzt und Vorschriften für den grenzüberschreitenden Warenverkehr eingehalten wurden.
„Die besondere Auszeichnung hat sich Frau Jorzik redlich verdient“, so Doris Schmidt, Leiterin des Hauptzollamts Hannover. „Eine so hohe Motivation und auch das Engagement sich mit Programmierung und einem neuen System während des zusätzlich nebenbei normal weiterlaufenden Dienstbetriebs auseinanderzusetzen, hat wirklich hohe Anerkennung verdient.
Es erfüllt mich mit Stolz, dass durch die Arbeit von Frau Jorzik auch bundesweit Zöllnerinnen und Zöllner eine Arbeitserleichterung geschaffen werden konnte.“