Die Förderhöchstgrenze für Nicht-Wohngebäude wurde auf bis zu 200.000 Euro angehoben und damit vervierfacht. Für Wohngebäude bleibt die Obergrenze bei 50.000 Euro. Neu ist zudem, dass nicht mehr nur die Dachdämmung, sondern auch die Photovoltaik-Anlage selbst gefördert wird. Voraussetzung bleibt die Kombination aus Dämmung und Photovoltaik.
Gefördert wird bei der Photovoltaik der Anteil, der über das gesetzlich vorgeschriebene Mindestmaß hinausgeht. Pro Quadratmeter zusätzlicher Photovoltaikfläche zahlt die Region 150 Euro. Für die Dachdämmung gibt es weiterhin 50 Euro pro Quadratmeter, wobei die Förderung für die Dämmung auf maximal 80 Prozent der errechneten Photovoltaikförderung begrenzt ist. Ziel ist es, insbesondere bei großen Dachflächen Anreize für umfangreichere Solaranlagen zu schaffen und zugleich den Energiebedarf der Gebäude zu senken.
Die Dach-Solar-Förderung richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer in der gesamten Region Hannover, darunter Unternehmen, Vereine, Wohnungseigentümergemeinschaften, Privatpersonen und Kommunen. Eine Kombination mit anderen Förderprogrammen ist möglich.
Die Bilanz der Region: Seit Einführung der Richtlinie im Jahr 2020 wurden mehr als 1.300 Anträge bewilligt und rund 12 Millionen Euro für Dachdämmungen bereitgestellt. Die umgesetzten Maßnahmen aus den Jahren 2020 bis 2024 sparen jährlich rund 9.542 Tonnen CO2 ein. Zudem profitieren Handwerksbetriebe aus der Region von den Investitionen in Dachsanierungen und Solaranlagen.
Nähere Informationen, PV-Förderrechner, Antragsunterlagen, die Förderrichtlinie und die Nummer der Beratungshotline sind unter www.hannover.de/
solaroffensive abrufbar.