Doch nun hat die Behörde wohl Kapazitäten geschaffen, um handeln zu können. In dieser Woche waren bereits ab Mittwoch, 19. März, Arbeiter vor Ort, um die neue Software für die fest verbaute Ampelanlage zu installieren. Darüber hinaus wurden diverse Elemente der Baustellenampel entfernt. Für Freitag, 21. März, sei geplant, die noch quer über der Fahrbahn hängenden Oberleitungen zu entfernen. Das erklärte ein Arbeiter vor Ort gegenüber dieser Redaktion.
Allerdings lief der Betrieb nach langer Ruhezeit noch nicht ganz reibungslos. Auf der B3 staute sich in den Mittagsstunden am Donnerstag, 20. März, der Autoverkehr.
Aus Richtung Norden ging es bereits ab Thiedenwiese nur noch langsam voran, in der Gegenrichtung aus Elze kommend mussten Autofahrende dort ebenfalls längere Zeit warten.
Die Grünphasen auf der B3 waren offenbar zu kurz eingestellt. Es kamen jeweils nur etwa fünf, sechs Autos über die Kreuzung. Danach hatten die Verkehrsteilnehmenden aus Schulenburg und Gestorf nacheinander Grün.
Die Landesbehörde und auch die Polizei des zuständigen Kommissariats in Springe erhoffen sich grundsätzlich, dass die Unfälle in dem Bereich in Zukunft abnehmen. Ein Kritikpunkt von Menschen in Pattensen war, dass diese Kreuzung aufgrund der mobilen Ampel und der abgehängten alten Anlage „unübersichtlich“ sei. Doch das will Klose nicht als Argument für die Unfälle gelten lassen. „Die gültigen Signalgeber sind gut sichtbar“, sagt er und fügt zugleich an: „Es gibt rechtzeitige Hinweise in Form einer Beschilderung, dass die Verkehrsführung geändert wurde.“
Auch der kritische Hinweis eines Lesers, dass „Kapuzen“ über einigen Ampeln hingen, irritierte Klose. „Die alten Ampeln sind abgehängt. Das ist der Stand der Technik, das macht man einfach so.“
Klose appelliert: „Grundsätzlich sind Verkehrsteilnehmende gehalten, vorsichtig in den Knotenpunkt hineinzufahren und sich aufmerksam an die Gegebenheiten anzupassen.“ Deutlich ergänzt er: „Wir können den Verkehrsteilnehmenden nicht sämtliche Verantwortung abnehmen.“ Der Behördensprecher betont, dass die Verkehrsbehörde immer offen für Anregungen zu dauerhaften Verbesserungen sei. „Die Unfallkommission prüft den Knotenpunkt auch weiterhin“, sagt der Behördensprecher. „Sollten sich neue Erkenntnisse ergeben, reagieren wir natürlich“, erklärt Klose.