Das letztjährige Brutpaar in Grasdorf sei Anfang der Woche „hervorragend koordiniert“ innerhalb eines Tages zurückgekehrt, berichtet der lokale Experte Jürgen Körber. „Der Storchenmann morgens, die Störchin am Nachmittag.“
Für die Nahrungssuche steuert das Paar laut Körber überwiegend die Äcker an, die gegenüber dem Grasdorfer Plinkengang liegen. Gleichwohl müsse es auch das Nest im Auge behalten. Einen Störungsversuch habe es dort schon gegeben. „Ein Konkurrent versuchte kurzzeitig, auf das Nest zu gelangen, wurde aber erfolgreich vertrieben.“Mit dem Brutbeginn sei in zwei, drei Wochen zu rechnen. „Das gilt für alle bereits anwesenden Brutpaare“, sagte der Experte, der dem Weißstorchbeauftragten der Region zuarbeitet.
Als erstes Nest war Mitte Januar das am Alt-Laatzener Steinbrink besetzt. Wenig später kehrte das Gleidinger Paar auf seinen Schornstein nahe der Hildesheimer Straße und der Hochspannungsleitung zurück.