Nebukadnezar ist beunruhigt von diesem Traum und ruft den Juden Daniel, der sich im babylonischen Exil befindet. Daniel erstarrt vor diesem Traum und sagt, dass er von Nebukadnezar selbst handelt. Er könne sein Schicksal nur abwenden, in dem er gerecht regiere und die Armen beschütze. Bald hat der König den Traum wieder vergessen. Aber als er eines Tages auf dem Dach seines Palastes sich ergeht und sagt, was er für ein großes Reich beherrscht und wie mächtig er doch ist, hört er die Stimme aus dem Traum wieder – und wird wahnsinnig. Sieben Jahre lebt er wie eine Kuh auf der Weide. Erst als er eines Tages Gott lobt und ihm dankt, kommt er im selben Moment wieder zur Vernunft.Ich kann die Geschichte hier nur ungenügend wiedergeben. Am besten, Sie lesen sie mal nach, in der Bibel oder im Internet. Sie steht im Buch Daniel in Kapitel vier und ist sehr widersprüchlich und verstörend. Aber wenn ich sie lese, freue ich mich immer darüber, dass ich gerade nicht der mächtigste Mann der Welt bin.