An allen städtischen Schulen besteht Baubedarf Stadt plant Sanierungen, An- und Umbauten
An der Grundschule Rathausstraße in Alt-Laatzen muss die Fassade saniert werden.Foto: Johannes DorndorfLaatzen. Laatzens Schülerzahlen steigen, es fehlen Differenzierungsräume – und 2026 beginnt der Ganztagsanspruch: Der Bedarf an Erweiterungen, Neu- und Umbauen an den Laatzener Schulen ist hoch. Die Stadtverwaltung hat einen groben Überblick über die laufenden Projekte gegeben. Die Vorhaben im Überblick:■ Grundschule Rethen: Nach mehrfacher Verzögerung bezieht die Schule derzeit den Erweiterungsbau, die offizielle Eröffnungsfeier soll am 6. August folgen. Für 2025 plant die Stadt die Vergrößerung der Mensa, danach sollen kleinere Arbeiten im bisherigen Verwaltungstrakt der Schule folgen. Auch ein neuer Fahrstuhl ist geplant, über den die Schülerinnen und Schüler auch das Obergeschoss barrierefrei erreichen.■ Grundschule Gleidingen: Um eine Raumplanung zu erstellen, will die Stadt eine Machbarkeitsstudie beauftragen. Bedingung dafür sei ein Ganztagskonzept, das die Schulen derzeit gemeinsam erarbeiten. Der Zeithorizont erstreckt sich laut Stadtverwaltung über vier bis sechs Jahre. Klar ist schon jetzt: Bis zur Einführung des Ganztagsanspruchs 2026 wird der Umbau nicht abgeschlossen sein.■ Grundschule Ingeln-Oesselse: Die Bauarbeiten für den Rohbau sind laut Stadtverwaltung im Zeitplan. „Mit der Fertigstellung ist im Juli 2025 zu rechnen“, kündigt Bildungs-Fachbereichsleiter Ludger Oldeweme an. Die Schülerinnen und Schüler werden bis dahin in Containern unterrichtet. Der Sonnenschutz für den provisorischen Pausenhofbetrieb sei in Arbeit.■ Grundschule Im Langen Feld: Im Frühjahr 2025 sollen die Bauarbeiten für das neue Schulgebäude in Laatzen-Mitte beginnen, die Auftragsvergabe an einen Generalunternehmer ist für den Spätsommer vorgesehen. Der letzte Bauabschnitt soll 2028 abgeschlossen sein. Einige Bäume sind bereits gerodet, noch in diesem Jahr werden Turnhalle und der Kindertreff Quatschkiste abgerissen.■ Grundschule Rathausstraße:Noch in diesem Jahr will die Stadt die Sanierung der beschädigten Fassade planen. Wann die Arbeiten in der Alt-Laatzen Schule erfolgen, ist bislang unklar.■ Grundschule Grasdorf: Die Grundschule Grasdorf muss erweitert werden: Die Räume sind zu klein, es fehlen unter anderem Differenzierungsräume, und es gibt keine Mensa, obwohl auch in Grasdorf ab 2026 ein Anspruch auf Ganztagsbetreuung besteht. Die Stadt will den Raumbedarf prüfen.■ Grundschule Pestalozzistraße: Die Zukunft der Grundschule ist Bestandteil der Planungen für den Schulcampus, der rund um das Erich-Kästner-Schulzentrum entstehen soll. In Aussicht steht ein Schulneubau an der Wülferoder Straße. Das Bestandsgebäude muss dann umgebaut werden, es wird als dritte Grundschule für Laatzen-Mitte auch künftig schulisch genutzt. Die Stadt will in diesem Jahr den angekündigten Beteiligungsprozess mit Schulleitungen, Lehrkräften, Eltern und Politik vorbereiten. Parallel startet die Vorbereitung des eigentlichen Baus.■ Erich-Kästner-Schulzentrum: Der Neubau des Schulzentrums ist fertig, das Gebäude bezogen. Im nächsten Schritt folgt nun die Aufstellung provisorischer Fahrradständer, deren Standort unter dem Vorbehalt der Campus-Pläne steht. Das im Januar vorgestellte Grobkonzept sieht vor, dass auf dem Gelände weitere Sporthallen gebaut werden. Die bisherige Sporthalle I könnte dann einem Erweiterungsbau für das EKS weichen.■ Albert-Einstein-Schule: Aktuell lässt die Stadt das Schulgelände einzäunen, Sportvereine sollen auch danach die Möglichkeit erhalten, zu den beiden Sporthallen zu gelangen. Geplant ist auch der Umbau des C-Trakts: Laatzens Stadtrat Jörg Sporleder bestätigte entsprechende Angaben von Schulleiter Christian Augustin. Er hoffe auf eine Umsetzung 2025, sagte Augustin im Schulausschuss. Die Unterrichtscontainer am Kiefernweg sollen erhalten bleiben.